Bodenvereisung
Bodenvereisung

Vereisung

Bei der temporären Baugrundvereisung wird das Poren- oder Kluftwasser im anstehenden Baugrund gefroren. Der Eis-Körper stabilisiert den Baugrund und schützt vor Wasserzutritt, bis der externe Kälteeinfluss abgestellt werden und das fertige Bauwerk diese Funktionen übernehmen kann. Der anstehende Boden muss einen ausreichend hohen Wassergehalt aufweisen, hohe Grundwasserströme erhöhen den notwendigen Energieeintrag und die Auffrierzeiten.

Das Verfahren wird zur Abdichtung und/oder temporären Stützung von Baugruben, Tunneln, Schächten und Querschlägen, welche sich unter dem Grundwasserspiegel in bindigen Böden, nichtbindigen Böden oder Fels mit Inhomogenitäten befinden, eingesetzt.

Als vorteilhaft gegenüber anderer Technologien kann erwähnt werden:

  • Kein Einbringen von Zusatzstoffen, wie z.B. Zement, in den Boden nötig. Das vorhandene Porenwasser wird über Vereisungslanzen mit „Kälte“ versorgt. In den Lanzen zirkuliert ein Kälteträger (Salzlösungen, chemische Kühlmittel oder flüssiger Stickstoff), der tiefkalt noch füssige Aggregatszustände aufweißt. Kältetanks oder Wärmetauscher in Form von Gefrieraggregaten sind dazu notwendig.
  • Anwendbar in vielen Bodentypen (bindige und nichtbindige Böden bzw. Fels)
  • Wasserdichtheit ist bei genauer Ausführung bereits vor dem Aushub gesichert
  • Homogene Behandlung des anstehenden Bodens
  • Nach Ende der Baumaßnahmen folgt das Auftauen auf natürliche Weise

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