Großbohrpfähle
Großbohrpfähle

Großbohrpfähle

Bohrpfähle werden je nach Pfahlart in folgenden Abläufen hergestellt:

A) Verrohrte Pfähle:

  • Einbringen der Verrohrung und Aushub mit auf die Bodenverhältnisse abgestimmten Bohrwerkzeugen
  • Einbringen des Bewehrungskorbes in das Bohrloch
  • Ausbetonieren des Bohrlochs

B) Suspensionsgestützte Pfähle:

  • Aushub mit auf die Bodenverhältnisse abgestimmten Bohrwerkzeugen unter Stützung des Bohrlochs durch Suspension. Aufbereitung der Suspension durch Entfernen der grobkörnigen Anteile (Entsanden)
  • Einbringen des Bewehrungskorbes in das Bohrloch
  • Ausbetonieren des Bohrlochs

Zur Stabilisierung der oberflächennahen Bodenschichten wird auch bei suspensionsgestützten Pfählen eine Verrohrung eingebracht, deren Durchmesser geringfügig über dem Durchmesser des Bohrwerkzeuges liegt. Die Länge der Verrohrung wird in Abhängigkeit der Bodeneigenschaften und des eingesetzten Bohrgerätes gewählt.

Die erzielbaren Pfahldurchmesser betragen bis zu 4,0 m bei Pfahllängen bis zu 100 m.

Bohrpfähle werden vorrangig als Tiefgründungselemente eingesetzt. Als tangierende oder aufgelöste Pfahlwand dienen Bohrpfähle auch als Baugrubenverbau oder Hangsicherung.

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