Schlitzwände

Schlitzwände werden sowohl als Baugrubenverbau, zur Lastabtragung, sowie zur Abdichtung gegen Grundwasser ausgeführt. Dabei können sie als temporäre Konstruktion oder als dauerhafte Struktur eingesetzt werden.

Schlitzwände können mit sehr geringem Abstand zu bestehenden Strukturen errichtet werden, als Unterfangungen von Bestandsfundamenten herangezogen werden und – in Verbindung mit Primärstützen – den Baugrubenverbau für die Top-Down-Bauweise darstellen.

Das Einsatzgebiet von Schlitzwänden ist sehr vielfältig: Die einzelnen Schlitzwandlamellen können im Grundriss beliebig angeordnet werden. Die Dicke der Schlitzwände variiert zwischen 60 cm und 180 cm, während Tiefen bis zu 250 m erreicht werden können.
Die Herstellung erfolgt entweder durch den Einsatz von Schlitzwandgreifern (mechanisch oder hydraulisch) oder durch die Verwendung von hydraulischen Schlitzwandfräsen. Ebenso ist eine Kombination aus beiden Herstellmethoden gebräulich.

Werden Schlitzwände schachtartig angeordnet, so kann der Aushub ohne Abstützung erfolgen.

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