Mikropfahlunterfangung MKKD
Mikropfahlunterfangung MKKD

2018 - Bayern, Deutschland

Museum für Konkrete Kunst und Design, Ingolstadt, Bayern, Deutschland

Die denkmalgeschützte Industriehalle aus dem 19. Jhd. am Rande der historischen Altstadt von Ingolstadt wird mithilfe umfangreicher Sanierungsarbeiten zum „Museum für Konkrete Kunst und Design“ (MKKD) umgebaut. Als wesentlicher Bestandteil des Umbaus stellt TREVI Geotechnik zur Unterfangung der Bestandshalle insgesamt knapp 200 selbstbohrende Mikropfähle mit einer Länge von bis zu 17 m her. Aufgrund der hohen Anforderungen an die Knicksteifigkeit werden Stahltragglieder mit dem größten auf dem deutschen Markt zugelassenen Durchmesser von 103 mm eingesetzt.

Eine besondere Herausforderung an die Herstellung der Mikropfähle stellt der Baugrund dar. Die Industriehalle gründet auf archäologisch wertvollen Relikten ehemaliger Stadtbefestigungen und Bastionen aus dem 16. bis 18. Jhd. Die Gründungen erfolgen z.T. auf vertikal und horizontal angeordneten Holzkonstruktionen. Um die Mikropfähle in der sich als sehr unterschiedlich darstellenden Schichtabfolge mit den zuvor genannten Einbauten in einer gleichbleibenden Qualität herstellen zu können, setzt TREVI Geotechnik Sonderanfertigungen von Bohrkronen ein. 

Gleichzeitig stellt der Bestandsbau besondere Anforderungen an die Ausführung, wie beispielsweise den bedächtigen Schutz der Bestandsfassade und fortwährende Anpassungen an die Ausführungsplanung wegen baubegleitender Neuerkenntnisse des bestehenden Hallen- und Fundamentzustands.

Bauwerksart Industriegebäude, Museumsbau
Technologie Mikropfahlunterfangung
Auftraggeber Stadt Ingolstadt, Spitalstraße 3, D-85049 Ingolstadt
Auftragssumme EUR 400.000
Bauzeit seit 02/2018
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